Die Fülle von Informationen, die man ins Netz stellen kann ist schon enorm. Seien es Blog Posts, Tweets, Bilder, Videos oder Links bei diversen Social Bookmarking Diensten. Es reicht dann oft nicht aus, nur eine Anwendung zu füttern. Ein interessanter Link soll getweetet und als Bookmark gespeichert werden; gehen doch Links bei Twitter schnell wieder unter. Das heißt also, dass für diese Aktion schon der Aufruf zweier Anwendungen nötig ist. Alles doch etwas umständlich.
Der Begriff “Social Media Dataflow” (The Social Media Guide, louisgray.com ) zeigt die Problematik. Die Artikel beschreiben, wie Informationen durch verschiedene Anwendungen geschleust und abgerufen werden können. Ein Tweet wird dann nicht nur bei Twitter veröffentlicht, sondern auch automatisch gebookmarkt und anderen Diensten per RSS-Feed zur Verfügung gestellt. Für die Konfiguration eines solchen Datenflusses ist schon einiges an Know-How der verschiedenen Dienste nötig.
Ausgehend von dieser Ausgangslage habe ich mir das Konzept “Social Media Blackbox” ausgedacht. Das Konzept soll beschreiben, wie man Social Media Anwendungen als technische Systeme betrachtet, die aus einer definierten Eingabe eine Ausgabe erzeugen.
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