Archiv der Kategorie ‘Allgemein‘

 
 

Entwurfsmuster für Abschlussarbeiten

Meistens hat man bei einer Abschlussarbeit mit Problemen zu kämpfen, die andere auch schon hatten. In der Softwareentwicklung haben sich Entwurfsmuster durchgesetzt, die ” bewährte Lösungs-Schablonen für wiederkehrende Entwurfsprobleme” [Wiki2011] anbieten.

Für den Kontext einer Abschlussarbeiten habe ich einen Artikel gefunden, der “Entwurfsmuster für die Betreuung von Abschlussarbeiten” beschreibt.
Auch wenn der Titel des Artikels sich scheinbar an Betreuer richtet, wird die Zielgruppe der Studierenden ganz klar mit einbezogen:

“[...]Ziel ist eine sinnvoll strukturierte und konzentrierte Zusammenarbeit zwischen Betreuenden und Studierenden, die einen wichtigen Beitrag zum erfolgreichen Abschluss der Arbeit darstellen kann” (ScSc2008)

Die Mustersprache enthält neun Entwurfsmuster, wie z.B. “FRÜHE GLIEDERUNG”, “UNTERSTÜTZTE LITERATURSAMMLUNG” oder “TAGEBUCH”. Jedes Pattern besteht aus einem Namen, dem einzuordnenden Kontext, Einflussfaktoren, Soziale Lösung, Sofortlösung, Integrierte Groupwarelösung, Diskussion und Verwandte Muster.

Das erste Pattern “ERSTKONTAKT” wird wie folgt beschrieben:

Die erste Begegnung soll die Grundlage einer vertrauensvollen, effizienten Arbeitsbeziehung schaffen. Sie sollten dabei sorgfältig den organisatorischen Rahmen der Zusammenarbeit klären. Das Thema sollte nur grob vereinbart, inhaltliche Details jedoch zu einen späteren Termin diskutiert werden.

Da ich meine Betreuerin bereits aus meiner Ausbildung zum Fachinformatiker kenne, habe ich diesen Teil schon erfolgreich erledigt. Das Thema haben wir bereits grob umrissen und nun liegt es in meiner Verantwortung das Grobkonzept zu erstellen. Damit würden dann die Pattern PROJEKTPULS und AGILES EXPOSÉ von meiner Seite aus initiiert.

Dieser Ansatz bringt mich gleich auf die Frage: Gibt es nicht vielleicht auch eine Mustersammlung aus Studentensicht? Muster die sich mit Organisations- oder Motivationsproblemen beschäftigen? Ich werde das mal recherchieren …

Und schließlich, wie es sich gehört, die Literaturliste:
(ScSc2008) Schmolitzky, Schümmer; Entwurfsmuster zur Betreuung von Abschlussarbeiten; 2008, 2009
(Wiki2011) Wikipedia; Entwurfsmuster; http://de.wikipedia.org/wiki/Entwurfsmuster; 2011

Literaturverwaltung und Wissensmanagement

Literaturrecherche und -verwaltung sind zwei zentrale Aspekte bei der Erstellung einer Abschlussarbeit. Dazu kommt noch die Verarbeitung der Literatur und ein persönliches Wissensmanagement.
Die Grafik zeigt den optimalen Fall, wie ich mir das für meine Arbeit vorstelle.

Literatur erfasse ich über verschiedene Wege. Bei der Recherche im Internet setze ich mir einen Bookmark bei delicious oder speichere gleich ganze Inhalte bei Evernote. Evernote setze ich auch ein, wenn ich beim Lesen auf eine Literaturliste stosse. Mit Remember the Milk verwalte ich meine Aufgaben und setzte mir häufig ein schnelles todo, wenn ich mich nicht zu sehr ablenken lassen will. Über Google Books versuche ich möglichst vollständig erfasste Bücher zu finden bevor ich mich auf den Weg in eine Bibliothek mache.

Anschließend findet die Literatur ihren Weg auf ein Desktop Programm. Für die Verwaltung der Literatur nutze ich Citavi. Citavi hat hervorragende Picker für Firefox und den Adobe Reader, so dass man sich bei der Erfassung einiges an Tipparbeit spart. Außerdem verfügt Citavi über einen guten Export der Literaturliste in das BibTexformat.

Für mein persönliches Wissensmanagement nutze ich den Zettelkasten nach dem Vorbild von Niklas Luhmann. Wissensmanagement heißt bei mir, dass ich Zitate und Zusammenfassungen von gelesener Literatur im Zettelkasten erfasse und mit anderen Zettel in Verbindung bringe. Ausschlaggebend für die Nutzung vom Zettelkasten (und z.B. nicht die integrierte Wissensverwaltung von Citavi) ist die flexible Schreibtischfunktion. Dort kann man sich Zettel in Kategorien (z.B. analog zum Inhaltsverzeichnis der Arbeit) einsortieren und die Arbeit schreibt sie sich fast von selbst ;-).

Masterarbeit – Work in progress

Zur Zeit ist es hier im Blog etwas sehr ruhig. Das stimmt auch so, habe ich mir lange keine Zeit mehr für einen neuen Artikel genommen. Aber die Arbeit ruht nicht. Mein Studium an der FernUniversität Hagen tritt in die entscheidene Phase ein: Die Abschlussarbeit, und da ich im Studiengang Master of Computer Science eingeschrieben bin handelt es sich um eine Masterarbeit.
Für den Blog habe ich mir vorgenommen die Entstehung der Arbeit zu dokumentieren. Bis jetzt liegt noch kein Thema fest bzw. ich erarbeite es mit meiner Betreuerin. Es wird aber etwas mit Social Media zu tun haben und eignet sich somit wunderbar für diesen Blog und seine Thematik.
Neben der Themenfindung beschäftigte ich mich im Moment viel mit organisatorischen Fragen wie der Auswahl von Literaturverwaltungsprogrammen oder mit der Einrichtung von Latex. Auch diese Schritte und Ergebnisse will ich hier in Zukunft dokumentieren.

Die Realität im Alltag des Entwicklers

Im JAXcenter werden die “10 schmutzige Geheimnisse aus dem Entwickler-Alltag” enthüllt ;-)
Die Artikel stützt sich auf den Orginalbeitrag von Jason Hiner “10 dirty little secrets you should know about working in IT“.
Meine Favorit ist ganz klar:

Deine Nicht-Entwickler-Kollegen werden dich mit Problem mit ihren Heim-PCs belästigen

Der Rest ist schon irgendwie pessimistisch, mit allen würde ich so nicht übereinstimmen. Ist wohl auch die Frage, welchen Arbeitgeber man hat.
Der deutsche Artikel hat nicht ganz so viel Resonanz bekommen wie das englische Orginal. Dort sind eine Menge von Kommentaren eingegangen.

Frei übersetzt steht in den Kommentaren sowas wie

Bei guter Arbeit entwickelst du dich aus dem Job, weil du nicht mehr gebraucht wirst, also programmiere andere aus dem Job

Wenn du mehr als 2% mehr Gehalt haben willst, wechsle die Position und/oder den Arbeitgeber

Weiterbildung geht von deiner Zeit ab. Die Firma wird dir nichts zahlen, weil es nur in deinem Kopf bleibt

Die besten Entwickler sind auch immer die seltsamsten

oder

Ich bin nicht hier um den Neuen einzulernen

Entwickler-Magazin: Soziale Netzwerke 2.0

Am 08.12.2010 ist das neue Entwickler-Magazin erschienen. Ein Arbeitskollege und ich haben für diese Ausgabe einen Artikel geschrieben:
Soziale Netzwerke 2.0 – Social Media API
Der Artikel gibt eine Einführung von der Bedeutung von offenen Schnittstellen und wie Facebook und Twitter u.a. dadurch zu Marktführern geworden sind. Weiterhin wird der Begriff Social Media API erläutert und an einigen Einsatzszenarien demonstriert, was mit der Verknüpfung von Plattformen über die Schnittstellen möglich ist.
Im zweiten Teil wird OpenSocial vorgestellt und welche Ziele das Konsortium hinter dieser Entwicklung hat. Ein Beispiel zeigt einführend wie man plattformübergreifende Applikationen für Social Media Dienste entwickeln kann.

Der Artikel in dieser Ausgabe ist sozusagen eine Lightversion eines Artikels, welches wir für das Java Magazin geschrieben haben. Dieser wurde bereits in der Oktober Ausgabe veröffentlicht. Zusätzlich zu den oben beschriebenen Themen werden in der Java-Magazin-Version noch Einstiegsmöglichkeiten für Java Entwickler beschrieben und die Vielfalt an Frameworks und SDK’s, die für Java existieren, gezeigt.

Für mich persönlich war es die erste Veröffentlichung in einem Fachmagazin und besonders gefreut hat mich, dass die Redakteurin vom Java Magazin über diesen Blog auf mich aufmerksam geworden ist.

Google Wave wird “Wave in a box”

Anfang August berichtete Google davon, dass Google Wave eingestellt würde. Mittlerweile hat sich Google dazu entschlossen, Google Wave als Open Source Projekt zu veröffentlichen.
Das Projekt wird nicht die gleiche Funktionalität wie Google Wave haben, bietet aber mit dem Server und Client Entwicklern die Möglichkeit einen eigenen Wave-Server aufzusetzen.

Linksammlung zu Getting Things Done

Getting Things Done (gtd) ist eine Selbstmanagement-Methode von David Allen.
Wikipedia schreibt dazu:

GTD basiert auf dem Prinzip, dass eine Person ihre anstehenden Tätigkeiten in einem Verwaltungssystem notiert und somit den Kopf frei hat für Wichtigeres. Dieses System liefert kontextbezogene Aufgabenlisten für den Alltag. Die Person soll sich somit auf die Erledigung ihrer Aufgaben konzentrieren können, ohne befürchten zu müssen, etwas zu vergessen. Diese Selbstmanagement-Methode soll effizientes und belastungsfreies Arbeiten ermöglichen.

Der restliche Eintrag bei Wikipedia beschreibt die Methode noch ganz anschaulich, leider ist nur der Abschnitt zu “Techniken und Werkzeuge” recht dünn.
Als weiteren Einstieg zur Methode sollte man auch die Grundlagenserie auf imgriff.com gelesen haben.

Folgend nun eine kleine Linksammlung, wie die gtd-Methode auf zwei gute Aufgabenverwaltungen (Outlook und RememberTheMilk) angewendet werden kann. Zusätzlich habe ich noch die Möglichkeit gefunden, wie man das Notiztool Evernote für gtd nutzen kann.

Auf seinem Blog hat Niels Warnecke eine Artikelserie darüber veröffentlicht, wie man GTD mit Outlook nutzten kann (auch als PDF). Der Artikel macht es gut nachvollziehbar, wie man gtd mit Outlook umsetzen kann.

Für meine privaten to do’s nutze ich RememberTheMilk. RTM unterstützt nicht direkt alle Aspekte von gtd, insbesondere die Einrichtung von Projekten geht nur über kleine Umwege. Auf der Homepage von RTM findet sich ein guter Artikel darüber, wie man gtd trotzdem einrichten kann. Für mich eine akzeptable Lösung.

Evernote selbst ist eher ein Notiztool. Etwas besonderes wird es aber dadurch, dass es bereits in der freien Version auf vielen Plattform verfügbar ist (von der Internetseite zur Desktopversion und vielen mobilen Versionen für das IPhone, Android und Co.) und sich über alle problemlos synchronisiert. Der Blog “This, That, and the Other Thing” beschreibt wie man Evernote für GTD missbrauchen kann.

Persönlich nutzte ich leichte Variationen von gtd, z.B. lasse ich Ortsangaben als Kontexte ganz weg. Meine dienstliche Variante läuft auf Outlook. David Allen schlägt zwar vor, bei gtd alle Aufgaben, also berufliche wie private, zusammen zu pflegen, ich ziehe es aber dennoch vor, sie getrennt zu verwalten.
Privat nutzte ich RememberTheMilk und habe als ProUser noch ein tolles App für mein iPod Touch.
Evernote dient (neben meinem Atoma Notizbuch) nur als Eingang, dass kann es nämlich am besten. Die Evernote-gtd-Lösung ist mir zu fummelig.

Die Links im Überblick

Über Getting Things Done
auf Wikipedia
auf imgriff.com

gtd mit Outlook 2007
Umfassende Artikelserie auf Day-Spotting
und diese als PDF

gtd mit RememberTheMilk
Homepage von RememberTheMilk
Über RememberTheMilk auf imgriff.com
gtd mit RTM

gtd mit Evernote
Homepage von Evernote
gtd mit Evernote

Notizbuch als Eingangskorb
Für mich die bessere Alternative zu einem Moleskin.
Das Atoma. (Homepage, Shop von Manufactum)
Vorteil: Es lassen sich Seiten herausnehmen

Blogparade – Show me your Host!

Jens Hellmeier startete eine Blogparade über das Webhosting von Bloggern. Es geht um folgende Frage:
Welcher Webhoster ist der beliebteste, der beste, der günstigste oder der idealste für uns Blogger?


Den ganzen Beitrag lesen…