Blogparade: Blogs in Zeiten von Twitter, Facebook und Co.

In seinem Post bringt Peer Wandiger von www.selbstaendig-im-netz.de eine Blogparade auf den Weg. Für mich eine tolle Möglichkeit mein Blog zu starten. Hoffe ich doch, dass sich einige bei mir verirren und vielleicht wiederkommen – der Feed- und Twitter-Button eignen sich hervorragend dafür, mich in Erinnerung zu behalten. :)

Das Thema lautet: “Blogs in Zeiten von Twitter, Facebook und Co.”
Konkret stellt er die Fragen, ob Blogs Auslaufmodelle sind, ob und wie neue Social Media Anwendungen wie Twitter und Facebook in das eigene Blog integriert werden und wie Unternehmen und Selbständige sie für sich nutzen können.

Sind Blogs Auslaufmodelle?
Ich denke nicht, dass Blogs Auslaufmodelle sind. Während alle über Facebook, Twitter und wohl bald über Google Waves sprechen, haben sich Blogs schon in die Medienlandschaft integriert.
Vielleicht kennt noch nicht jeder die Technik von Blogs wie RSS-Feeds, Permalinks oder Trackbacks, aber zum Internet gehören sie mittlerweile dazu.
Ein Vergleich dieser Anwendungen zeigt auch, dass alle einen anderen Zweck verfolgen und eine unterschiedliche Art der Kommunikation bieten. Das Social Media Prisma schlägt dazu folgende Kategorisierung vor:

  • Blogs: Blog Platforms
  • Twitter: Micromedia
  • Facebook: Social Networks
  • Google Wave: Ist noch nicht zu finden, ich würde es aber unter Collaboration einsortieren

Kleines Fazit: Blogs machen was sie am besten können, und das besser als Twitter oder Facebook.

Vorteile für den eigenen Blog
Technisch gesehen, gibt es viele Möglichkeiten die neuen Tools in das eigene Blog zu integrieren. Möglich machen das die offenen Schnittstellen. Bei Twitter zeigt sich das in der Fülle anderer Tools, die auf die Tweets zugreifen (Twitter Ecosystem). Facebook hat seine Plattform soweit geöffnet, dass eigene Anwendungen integriert werden können. Google Wave kommt sogar als OpenSource-Lösung mit einer Menge offener Schnittstellen.
Eine Integration vieler Anwendungen zeigt z.B. die Grafik des Social Media Data Flow.

Optimale Nutzung der neuen Tools
Betreibt man einen Blog, möchte man möglichst viele Leser erreichen, wenn sie dann zu Stammlesern werden, umso besser. Integriert man die neuen Tools in den eigenen Blog, kann man die Leser noch besser an sich binden – bei Twitter erhält man Follower und treue Besucher werden zu Kontakten bei Facebook.
Auf der andere Seite kann man über weitere Wege auf neue Blog-Artikel aufmerksam machen: Ein kurzer Tweet mit Link und ein Statusbericht bei Facebook. So ist der RSS-Feed nicht mehr alleine dafür zuständig auf Neuigkeiten hinzuweisen.
Für Selbständige sind Blogs eine gute Möglichkeit auf sich und seine Kompetenzen aufmerksam zu machen. Die Mitgliedschaft in einem oder mehreren Social Networks halte ich auch für wichtig. Bei Business Plattformen wie Xing kann man dann mittels aktiver Mitarbeit in einer Gruppe auf sich aufmerksam machen.
Bei Twitter fehlt mir noch die Erfahrung, so dass ich mir jetzt noch kein abschließenden Bild machen kann. Einen tollen Einstieg bietet Gründerszene mit dem Beitrag “Twitter kompetent nutzen – in sieben Schritten“. Der Artikel beschreibt auch, wie Unternehmen Twitter bestmöglich nutzen können.
Ein gutes Beispiel für die freie Nutzung von Social Media Anwendungen in Unternehmen ist Itemis. Der Beitrag beschreibt, wie die Mitarbeiter die Freiheit bekommen, Blogs und Twitter zu nutzen und was das für das Unternehmen für Vorteile bringt.


 
 
 

Ein Kommentar zu “Blogparade: Blogs in Zeiten von Twitter, Facebook und Co.”

  1. Blogs in Zeiten von Twitter, Facebook und Co. > Social Web > Blogs, Facebook, Twitter
    25. November 2009 um 13:38

    [...] social-media-development.de Blogs sind schon seit längerem etabliert und ein wichtiger Teil des Webs., Blogs sind was anderes als Twitter/Facebook und die Kombination bringt Vorteile. Es findet sich dort auch ein schönes Social Media Prisma, welches einzelne Dienste in ihre Funktion einordnet. [...]

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